Was keine Pause kennt, ... Über die Bedeutung von Entspannungsphasen im Schulalltag für den Erwerb verschiedenster Kompetenzen und über die Notwendigkeit vielfältiger Angebote

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Die Bedeutung der bewussten Pausensetzung im Sinne einer Rhythmisierung des Unterrichts darf nicht unterschätzt werden, denn erfolgreiches Lernen bedarf eines Wechsels von Spannung und Vertiefung mit Erholung und Kräftesammlung. Neben der Ermöglichung einer sinnvollen und entwicklungsgemäßen Pausengestaltung während Lernphasen und -prozessen stellen festgelegte Ruhezeiten, beispielsweise die Mittagspause oder andere ritualisierte Übergänge im Schulalltag, ein weiteres bedeutsames Element von Schul- und Unterrichtsgestaltung dar, welches neben dem Erholungswert auf Beziehungsgestaltung, Selbst- und Sozialkompetenz sowie Stärkenförderung wirken kann.     

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik

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Veröffentlicht
2014-10-15
Rubrik
Pädagogisch-praktische Studien und Reflexionen zur schulischen Praxis