Zeit ist mehr als das, was man an der Uhr abliest.

Reflektierter Umgang mit Zeit als bedeutsamer Faktor in der Schule.

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Zeit ist ein Faktor, der in jeder Sekunde des Lebens eine Rolle spielt. Dabei ist die objektiv messbare Uhrzeit nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit subjektiver Erlebniszeit. Den Umgang mit dem Faktor Zeit zu lernen und sich in freudvolle Momente vertiefen zu können, sich nicht durch größere Geschwindigkeit und Gleichzeitigkeit zu Hektik und letztendlich in die Überforderung und Erschöpfung treiben zu lassen, sollte daher auch im Schulsystem unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnislage und der momentanen Entwicklungsphase der Schülerinnen und Schüler mitgedacht werden. Förderlicher Umgang mit Zeit in der Schule bedarf eines reflektierten Umfelds, das in seiner Vorbildfunktion sinnvolles Zeitmanagement vorlebt und Strategien vermittelt, das Rücksicht auf das kindliche Zeitempfinden nimmt, Sicherheit durch zeitlich festgelegte Strukturen gibt und Entfaltungsmöglichkeiten sowie Spielräume durch zeitliche Freiräume ermöglicht und die Bedeutung von Pausen, Vertiefen und Versenken für effektives Arbeiten aufzeigt.

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik
Veröffentlicht
2017-04-15
Rubrik
Fachwissenschaften