Unter Kontrolle

Die Bedeutung der Impulskontrolle in der Schule

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Impulskontrolle ist Voraussetzung für angemessenes Arbeitsverhalten und somit bedeutsam für den Lernerfolg sowie für das Pflegen und Aufrechterhalten von Freundschaftsbeziehungen und den Erwerb sozialer Kompetenz. Daraus ergibt sich die Folgerung, Kindern und Jugendlichen mit Problemen bei der Inhibition in der Schule einen Erprobungsraum für Strategien zum Umgang mit herausfordernden Situationen zu bieten, in der im geschützten Rahmen unter der Voraussetzung eines sicheren Ortes und einen Halt gebenden Gegenübers eine differenzierte Wahrnehmung der Auslöser von übereilten Handlungen, Selbstwahrnehmung der körperlichen Äußerungen und Ausdrucks von Gefühlen, Wirksamkeit und Praktikabilität von Selbstinstruktionen bzw. -verstärkungen sowie von Beruhigungstechniken erlebt und reflektiert werden kann.

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik
Veröffentlicht
2019-04-13
Rubrik
Fachwissenschaften