Zwischen Freiraum und Begrenzung.

Von der Bedeutung von sicheren Orten, die Lern- und Entwicklungsräume eröffnen

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

In der Traumapädagogik wird von der Bedeutung des sicheren Ortes gesprochen. Um in Bewegung zu kommen und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu machen, also um die Kriterien zu erfüllen, die alle traumapädagogischen Maßnahmen ansprechen, setzen Halt gebenden und Sicherheit versprechenden Maßnahmen diesen Raumbezug voraus. Ortshandeln findet dabei in der Dialektik von Freiheit und Begrenzung statt und, da traumasensible Maßnahmen nicht im Umgang mit dem Betroffenen im Einzelsetting, sondern in der Gruppe wirksam werden, auch in personalen, sozialen wie räumlichen Strukturen.

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik
Veröffentlicht
2018-10-14
Rubrik
Fachwissenschaften