Planung inklusiven Englischunterrichts. Eignet sich das didaktische Feld nach Feuser als Planungsgrundlage für inklusiven Englischunterricht in der Grundschule?

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Sprachkompetenz fördert nicht nur kognitive Fähigkeiten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verstehen und unterstützt die Entwicklung sozialer Kompetenz, wodurch ein völkerverbindendes, werteschaffendes Klima geschaffen werden kann. Da Demokratie im inklusiven Gedankengut bedeutet, dass alle Kinder alles lernen dürfen, macht dies einen Ausschluss bestimmter Schülerinnen und Schüler vom Englischunterricht eigentlich unmöglich. Auf Grundlage Feusers Ansatz zur Arbeit am Gemeinsamen Gegenstand entwickelte Grubich einen Unterrichtsplanungsraster, welcher die Sach-, Tätigkeits- und Handlungsebene des Kindes auf entwicklungspsychologischer Grundlage in den Fokus stellt. Die Umsetzbarkeit des Konzepts, bei dem die sprachliche Komponente eine bedeutsame Rolle spielt, wird an einem konkreten Beispiel an einem Thema im Englischunterricht beleuchtet.

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik

Literaturhinweise

Literatur

Bintinger G. / Wilhelm M. (2001): Inklusiven Unterricht gestalten. Creating Inclusive Education. http://bidok.uibk.ac.at/library/beh2-01-bintinger-inklusiv.html#idp8717936, abgerufen am 24.2.2014.

Buchholz B. (2005): Die Nahtstelle zwischen Primar- und Sekundarschulen in Englisch. In: Erziehung und Unterricht. öbv + htp. Mai/Juni.

Carol C. (2008): Mehrsprachigkeit im Vorschulalter. Kriterien der Förderung von Mehrsprachigkeit für Kinder in Vorschuleinrichtungen. Dissertation. Hagen.

Eisenbart U. (2004): Differenzieren mit Gardners 9 Intelligenzen. abrufbar unter http://www.begabungsfoerderung.ch/pdf/tagungen/unterlagen_12/WS2_Bruehlberg/9%20Intelligenzen%20Garndners.pdf, 5.1.2015

Felberbauer M. (2012) u.a.: GK 4 Grundkompetenzen „Lebende Fremdsprache“. Graz.

Feuser G. (2005): Schulische Integration – quo vadis?

In: Grubich Rainer u.a.: Inklusive Pädagogik. Beiträge zu einem anderen Verständnis von Integration. Aspach. S. 325 – 347.

Feuser G. (2001): Prinzipien einer inklusiven Pädagogik. http://bidok.uibk.ac.at/library/beh2-01-feuser-prinzipien.html, abgerufen am 24.2.2014

Grubich R./Güttner I. (2012): Integration von Schüler/innen mit autistischer Wahrnehmung, PH Wien.

Grubich R. (2005): Die Allgemeine Pädagogik nach Georg Feuser –Fundament und Ziel der Inklusiven Pädagogik.

In: Grubich R. u.a.: Inklusive Pädagogik. Beiträge zu einem anderen Verständnis von Integration. Aspach. S. 19f.

Grubich R. (2001): "Autismus und Integration - Die Quadratur des Kreises ?!"Kinder und Jugendliche mit autistischer Wahrnehmung in der integrativen Beschulung im Wiener Regelschulwesen: Schwerpunkt Sekundarstufe I - individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, didaktische Bedingungen und strukturelle Notwendigkeiten. http://bidok.uibk.ac.at/library/grubich-autismus-dipl.html#idp7758224, 28.10.2014.

Güttner I. (2005): Inklusive Pädagogik in einer Integrationsklasse. In: Grubich R. u.a.: Inklusive Pädagogik. Beiträge zu einem anderen Verständnis von Integration. Aspach. S. 125 – 128.

Güttner I. (2005): Entwicklungslogische Didaktik. In: Grubich R. u.a.: Inklusive Pädagogik. Beiträge zu einem anderen Verständnis von Integration. Aspach. S. 133 – 139.

Katschnig T. / Hanisch G. (2006): Die Lehrerrolle an der Nahtstelle zwischen Volksschule und weiterführende Schule (Haupt- bzw. Mittelschule und AHS). In : Erziehung und Unterricht März/ April, S. 302 – 312.

Köpfer A. (2008): Die entwicklungslogische Didaktik (Feuser) - Entstehung / Modifikationen / Perspektiven.. http://www.hf.uni-koeln.de/data/gbd/File/inkoetext/ EntwicklungslogischeDidaktik_ExamensarbeitKoepfer.pdf, abgerufen am 24.2.2014

Krashen St. D. (1985): The Input Hypothesis: Issues and Implications. London und New York 1985. zit. n. Brusch W. (2000): Englisch vom ersten Schultag an. In: Grundschule (2000), Heft 6, S. 34.

Lazar M. / Felberbauer M. / Blecher M. (2014): ESNE – English in special needs education. St. Pölten.

Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule (2008).

http://www.cisonline.at/fileadmin/kategorien/BGBl_II__Nr_137_Anlage_C_1.pdf. abgerufen am 21.2.2015

Lehrplan der Volksschule (2005). https://www.bmbf.gv.at/schulen/unterricht/lp/vs_lp_8_lebende_fremdsprache_14053.pdf?4dzgm2. abgeru-fen am 21.2.2015

Spitzer M. (2002): Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg.

Textor M. R. (1999): Lew Wygotski – entdeckt für die Kindergartenpädagogik. Aus: klein & groß, Heft 11/12, S. 36-40.

Trautmann M.: Heterogenität. (K)ein Thema in der Fremdsprachendidaktik? http://www.wds-portal.de/mfmedia_downloads/3/10/Heterogenit%C3%A4t_EnglischU.pdf. abgerufen am 20.2.2014

Veröffentlicht
2015-04-14
Rubrik
Pädagogisch-praktische Studien und Reflexionen zur schulischen Praxis

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in