Anerkennung und Störung - Störung anerkennen?! Schwierigkeiten, Widerstände und Konflikte als (schulische) Gegebenheiten und die Bedeutung von Anerkennung.

  • Sabine Höflich Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Es bedarf der Anerkennung der Person um eine tragfähige Basis für eine belastbare Lernumgebung zu schaffen und Voraussetzungen für gelingende, nachhaltige Bildungsprozesse zu schaffen, um Lehren und Lernen erfolgreich(er) zu gestalten, Lernziele auf problemlösende und kreative Art anzustreben und soziale, emotionale wie kognitive Kompetenzen zu entwickeln. In einer solchen Atmosphäre, in der Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht und Selbstwert durch Mitverantwortung erworben werden soll, bleibt auch Platz für offenen Umgang mit Widerstand, Konflikte sowie Dilemmata. Gerade diese Störfaktoren des Alltags können sich unter dem Aspekt der Anerkennung als Lerngelegenheiten präsentieren. 

Autor/innen-Biografie

Sabine Höflich, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Mag. Dr. Sabine Höflich, BEd., Volks- und Sonderschullehrerin mit Schwerpunkt Kinder mit sozial-emotionalen Problemen im Grundschulalter an der Dr. Erwin Schmuttermeier-Schule, Praxislehrerin und Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (Departement 1 _ Unterrichts- und Erziehungswissenschaft)Studium der Pädagogik in Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik, Zusatzqualifikation in den Bereichen Verhaltensauffälligenpädagogik, ADHS, LRS, NLPaed, Superlearning, innovative Reformpädagogik, Lerncoaching, Motopädagogik

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Veröffentlicht
2016-04-14
Rubrik
Fachwissenschaften