Das „stille“ Kind und die Emotion: Möglichkeiten von Schüler*innen mit introvertiertem Verhalten, Gefühle auszudrücken
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Schlagwörter

Introversion
Emotion
Primarstufe
"stille" Kinder
Lehrperson
Freizeitpädagog*innen
Eltern

Zitationsvorschlag

Das „stille“ Kind und die Emotion: Möglichkeiten von Schüler*innen mit introvertiertem Verhalten, Gefühle auszudrücken. (2026). R&E-SOURCE, 13(3), 123–133. https://doi.org/10.53349/re-source.2026.i3.a1556

Abstract

Als „still“ wahrgenommene Schüler*innen sind im schulischen Kontext potenziell höheren Exklusions- und Entwicklungsrisiken ausgesetzt, da lautes Auftreten oft mit Erfolg und Durchsetzungskraft assoziiert wird. Um die emotionale und soziale Entwicklung introvertierter Schüler*innen der Primarstufe zu fördern, sollten die Möglichkeiten ihres Emotionsausdrucks identifiziert und förderliche pädagogische Bedingungen analysiert werden. Zu diesem Zweck wurden leitfadengestützte Interviews mit Lehrpersonen, Eltern und sowie schriftliche Befra­gungen von Schüler*innen durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhalts­analyse (Mayring, 2019). 

Die Ergebnisse zeigen, dass Emotionen häufig nicht-verbal kommuniziert werden und Beziehungsgestaltung, dyadische Interaktionen, strukturierte Kommunikationsformate sowie alternative Ausdruckswege zentrale Gelingensfaktoren darstellen. Die Befunde werden entlang der Komponenten von Emotion (Scherer, 2005) sowie in Bezug auf das STAR-Modell der Introversion (Cheek et al., 2011) diskutiert. 

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