#Sozialpädagogik meets Nachhaltigkeit lernen

Die Förderung von Emotionen und Empathie für eine kontextsensible und authentische Entwicklung und ein gemeinsames Lernen

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.iS22.a1051

Abstract

Unter Berücksichtigung vielseitiger Aspekte und Mehrfachbelastungen, die auf Kinder und Jugendliche wirken, verlangt eine Pädagogik der Naturerziehung und -bildung eine besondere Förderung und ein Erfahren-Können von emotionalen Kompetenzen sowie die Unterstützung von affektiven und sozialen Lernprozessen. Der vorliegende Beitrag führt zunächst in die umfassende Idee der Bewältigungsfähigkeit ein, die mit der inklusiven Umweltbindung verbunden wird und woraus als Appell ableitbar ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf ein lebenslanges Lernen ausgerichtet sein muss.  Das soziale Lernen und die Persönlichkeitsbildung sind mit Bezug auf die Naturpädagogik und Umweltbildung/-erziehung in den österreichischen Grundsatzerlässen wiederzufinden, dabei wird ein altersgemäß konkretes Erleben, Reflektieren, Erfahren und Handeln eingefordert. Diese Zielbilder können nur durch die Förderung von Emotionen, Selbstwirksamkeit, Selbst-Wirkkräftigkeit und Empathie ins Leben gebracht werden, daher erscheint eine Klärung dieser Konstrukte und Ideen notwendig. Aus den Klärungen heraus entwickelt der Beitrag zentrale Ansätze für eine Förderung und möchte damit aufzeigen, wie eine Bewältigungsfähigkeit auch und vor allem in Beziehung mit der Naturpädagogik und der BNE ausgebildet werden kann.

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Veröffentlicht

2022-04-04

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Rubrik

Jahrestagung zur Forschung 2022