KI:Medien:Ethik: Hochschullehrende zwischen Chancen, Befürchtungen und Verantwortung
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Schlagwörter

Ethische Zugänge zu KI
Einstellungen, Ängste und Chancen gegenüber KI
Hochschulische AI-Literacy

Zitationsvorschlag

KI:Medien:Ethik: Hochschullehrende zwischen Chancen, Befürchtungen und Verantwortung. (2026). R&E-SOURCE, 13(3), 209–223. https://doi.org/10.53349/re-source.2026.i3.a1579

Abstract

Der Beitrag stellt Ergebnisse des quantitativen Forschungsteils des Projekts KI:Medien:Ethik vor. Im Mittelpunkt stehen Einstellungen von Hochschullehrenden an einer Pädagogischen Hochschule zu generativer Künstlicher Intelligenz sowie zu ausgewählten ethischen Fragestellungen. Grundlage bilden zwei Online-Erhebungen aus den Jahren 2024 und 2025, die deskriptiv vergleichend ausgewertet werden. Analysiert wird, welche Chancen, Befürch­tungen und ethischen Problemwahrnehmungen Hochschullehrende mit KI-Systemen verbin­den und wie sich Antworttendenzen zwischen den beiden Erhebungszeitpunkten verändern. Die Auswertung wird entlang ethischer Prinzipien wie Gerechtigkeit, Nicht-Nachteiligkeit, Vorteilhaftigkeit, Nachvollziehbarkeit, Autonomie und Privatsphäre strukturiert. Die Ergeb­nisse zeigen eine ausgeprägte Sensibilität gegenüber Risiken generativer KI, insbesondere in Bezug auf Datenschutz, Stereotypisierung, demokratische Prozesse und Nachvollziehbarkeit. Kausale Aussagen über Wirkungen hochschulischer Maßnahmen können auf Grundlage des vorliegenden Designs nicht getroffen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass unter den befragten Hochschullehrenden eine hohe Sensibilität für ethische Risiken generativer KI besteht. Zugleich verweisen sie auf den Bedarf an institutioneller Orientierung, Fortbildung und diskur­siven Formaten.

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