CoDesAIgn! Volksschüler*innen als Protagonist*innen in der Diskussion um Künstliche Intelligenz in der Schule
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Schlagwörter

Co-Design
Künstliche Intelligenz
Primarstufe

Zitationsvorschlag

CoDesAIgn! Volksschüler*innen als Protagonist*innen in der Diskussion um Künstliche Intelligenz in der Schule. (2026). R&E-SOURCE, 13(3), 180–193. https://doi.org/10.53349/re-source.2026.i3.a1569

Abstract

Das Projekt CoDesAIgn! untersucht, wie Volksschüler*innen als aktive Akteur*innen in die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz (KI) im schulischen Kontext einbezogen werden können. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass partizipative Forschungszugänge kindliche Perspektiven auf KI sichtbar machen, KI-bezogene Kompetenzen fördern und Schüler*innen als Expert*innen ihrer schulischen Lebenswelt in Überlegungen zur Gestaltung schulischer KI-Anwendungen einbeziehen. Das qualitative Forschungsdesign basiert auf einem Co-Design-Ansatz mit 26 Schüler*innen der Grundstufe II, die in mehreren Workshops Ideen für KI im Schulkontext entwickelten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler*innen funktionale und ethische Dimensionen von KI reflektieren und KI vor allem als unterstützendes Instrument im Schulalltag verstehen. Zugleich werden die Bedeutung von Fairness, Regeln und klaren Grenzen sowie der Einfluss von Alter und Gruppendynamik auf die Tiefe der Auseinandersetzung deutlich. Die Befunde unterstreichen das Potenzial partizipativer Forschungs- und Gestaltungsansätze, um AI-Literacy im Primarstufenbereich anzubahnen und kindliche Perspektiven als relevante Wissensquelle für die Entwicklung kontextsensibler Bildungstechnologien fruchtbar zu machen.

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