Zur Förderung von Ambiguitätstoleranz in der Nachhaltigkeitsbildung

Autor/innen

  • Christian Schroll Hochschule für Agrar- und Umwelpädagogik Wien
  • Angela Forstner-Ebhart
  • Tamara Katschnig
  • Elke Poterpin

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.iS22.a1039

Abstract

Die Entwicklungsdynamiken des 21. Jahrhunderts unterliegen weitreichenden Transformationen, die neue gesellschaftliche Herausforderungen implizieren. Bildungsträger stehen vor der großen Herausforderung, alle Beteiligten auf ungewisse Veränderungen vorzubereiten und sie müssen sich demgemäß transformieren, um eine nachhaltige Wirkung erzielen zu können. Insbesondere sind Lehrpersonen herausgefordert, mit Ungewissheiten und Mehrdeutigkeiten in Schule und Unterricht umzugehen. Dies verlangt, dass Lehrpersonen selbst Ambiguitätstoleranz aufweisen. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen hat sich der Entwicklung dieser prospektiven Kompetenz zu widmen.
Der Beitrag illustriert dazu Hintergründe, Ziele und Messinstrumente des empirischen Forschungsprojekts „Zur Förderung von Ambiguitätstoleranz in der Nachhaltigkeitsbildung“ dreier Pädagogischer Hochschulen in Österreich. Es werden theoretische Dispositionen der Nachhaltigkeitsbildung im Kontext des didaktischen Konzepts der Grünen Pädagogik und Überlegungen zum Konstrukt der Ambiguitätstoleranz diskutiert. Ferner ermöglicht der Artikel Einblicke in die Entwicklung der qualitativen und quantitativen Erhebungsinstrumente, zur Durchführung des Pretests und thematisiert erste Ergebnisse der empirischen Untersuchung.

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Veröffentlicht

2022-04-04

Ausgabe

Rubrik

Jahrestagung zur Forschung 2022

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