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Belastungsempfinden und Bewältigungsstrategien im Masterstudium Primarstufe.

Eine quantitative und qualitative Studie an Lehramtsstudierenden im Studium und in der Berufseinstiegsphase.

Autor/innen

  • Rudolf Beer Kirchliche Pädagiogische Hochschule Wien/Krems

Abstract

Das empirisch quantitative und qualitative Forschungsprojekt geht dem Belastungsempfinden und den Bewältigungsstrategien von Lehramtsstudierenden nach, welche erstmals das Masterstudium für Primarstufenlehrpersonen im Studienjahr 2019/20 an einer PH begonnen haben. Für Lehramtsstudierende bestehen die Optionen, das Studium parallel zum Berufseinstieg berufsbegleitend oder im Vollzeitstudium zu absolvieren. Das erkenntnisleitende Interesse dieser Pilotstudie bezieht sich darauf, wie die Studierenden die zeitliche Doppelbelastung des per se herausfordernden Berufseinstiegs mit der Induktionsphase und dem Masterstudium erleben und bewältigen. Als Vergleichsgruppe dienen hierbei jene Studierenden, welche die Variante eines Vollzeitstudiums ohne Berufseinstieg gewählt haben. Masterstudierende zeichnen sich durch unterdurchschnittliche Distanzierungsfähigkeit und hohe Gewissenhaftigkeit aus. Masterstudierende mit Berufseinstieg zeigen in allen Belastungsindizes höhere Scores, im Persönlichkeitsprofil ergeben sich jedoch keine Unterschiede zu Masterstudierenden im Vollzeitstudium. Die qualitativen Befunde liefern vertiefte Einsichten in die quantitativen Daten.

Autor/innen-Biografie

Rudolf Beer, Kirchliche Pädagiogische Hochschule Wien/Krems

Hochschulprofessor

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Veröffentlicht

2020-11-24

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