Zum Wortverständnis als Basis für Lesekompetenz

Eine empirische Untersuchung bei Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Bachelorstudiums Primarstufe sowie Schülerinnen und Schülern der vierten Schulstufe

Autor/innen

  • Brigitte Haushofer KPH Wien/Krems
  • Isabella Benischek KPH Wien/Krems

Abstract

In der Grundschule wird den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Lese- und Schreibfähigkeit im Deutschunterricht vermittelt, sondern es werden komplexere sprachliche Anforderungen an sie gestellt, wie sie unter anderem auch im Lehrplan der Volksschule und in den Bildungsstandards aufgelistet sind. Im didaktischen Modell zur Leseförderung von Rosebrock und Nix (2017) ist die kleinste Einheit des Leseprozesses die Wortidentifikation, die ohne einen entsprechenden Wortschatz nicht möglich ist. Daher ist dem Wortverständnis sowie der Wortschatzdidaktik im gesamten Unterricht in allen Fächern seitens der Lehrpersonen große Aufmerksamkeit beizumessen. Fehlender Wortschatz kann bei Schülerinnen und Schülern in allen schulischen (und auch außerschulischen) Bereichen zu massiven Problemen führen, da das sinnentnehmende Lesen oftmals die Basis des Lernens ist. Wissen wird häufig in Form von Texten bereitgestellt, die von den Lernenden eigenständig bearbeitet werden sollen. Im Rahmen eines Pilotprojekts an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, am Campus Krems-Mitterau, werden in einem ersten Schritt die wortschatzdidaktischen Kompetenzen von Studierenden des ersten Semesters der Primarstufenlehrer*innen-Ausbildung in den Fokus genommen. Ein Abgleich mit der Schulpraxis wird vorgenommen, indem Schülerinnen und Schüler der vierten Schulstufe befragt werden.

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Veröffentlicht

2020-11-24