DBK: eine Sprachstandserhebung über den Aneignungsstand schriftlicher Bildungssprache in der Primar- und Sekundarstufe I

  • Rainer Hawlik Pädagogische Hochschule Wien
  • Brigitte Sorger Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße 18 | 1100 Wien | ÖSTERREICH Tel. +43 1 601 18 3199 | E-Fax +43 1 601 18-9-3301 brigitte.sorger@phwien.ac.at| www.phwien.ac.at Raum 4.1.026

Abstract

Viele Screenings zum Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren identifizieren bildungssprachliche Kompetenzen als eine wesentliche Basis für die erfolgreiche Bewältigung von schulischen Aufgaben. Den Schüler/innen müssen sprachliche Mittel aus dem Register der Bildungssprache konsequent vermittelt werden, damit sie jene Sprachhandlungen entwickeln und festigen, die für eine Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben in einer literalen Gesellschaft notwendig sind.Im Rahmen eines bilateralen Projektes entwickeln die Autor/innen in diesem Kontext Szenarien und Beobachtungsbögen, die zum einen die bildungssprachlichen Kompetenzen der Schüler/innen erfassen und zum anderen den Lehrenden eine entsprechende Planungshilfe zur durchgängigen Sprachbildung sein sollen. Für die Testung der schriftlichen Kompetenz in der Transitionsphase von der Primarstufe zur Sekundarstufe wird im Beitrag ein Teilprodukt des Forschungsprojektes vorgestellt, das sich aktuell in der Erprobungsphase befindet.

Autor/innen-Biografien

Rainer Hawlik, Pädagogische Hochschule Wien
Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS)Kompetenzstelle für Mehrsprachigkeit und Migration (Ko.M.M) Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße 18 | 1100 Wien | ÖSTERREICH
Brigitte Sorger, Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße 18 | 1100 Wien | ÖSTERREICH Tel. +43 1 601 18 3199 | E-Fax +43 1 601 18-9-3301 brigitte.sorger@phwien.ac.at| www.phwien.ac.at Raum 4.1.026
HS-Prof.in Mag.a Dr.in Brigitte SORGERInstitut für übergreifende Bildungsschwerpunkte (IBS)Didaktikzentrum für Text- und Informationskompetenz (DiZeTIK) Pädagogische Hochschule WienGrenzackerstraße 18 | 1100 Wien | ÖSTERREICHTel. +43 1 601 18 3199 | E-Fax +43 1 601 18-9-3301brigitte.sorger@phwien.ac.at| www.phwien.ac.atRaum 4.1.026

Literaturhinweise

Adamzik, K. (1995). Textsorten - Texttypologie. Eine kommentierte Bibliographie. Nodus Münster.

Autorenkollektiv (2007). Die brennende Kerze, http://www.plantscafe.net/modules/b_buch_germ_t1_m1_new.pdf [04.09.2016].

BMB (2016). LEHRPLAN DER VOLKSSCHULE, BGBl. Nr. 134/1963 in der Fassung BGBl. II Nr. 303/2012 vom 13. September 2012, https://www.bmb.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_vs.html [04.09.2016].

Bortz, J. & Döring, N. (2002). Forschungsmethoden und Evaluation. Springer Heidelberg.

Breit, S. (online). Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, https://www.bifie.at/buch/815/5/2 [4.11.2016].

Brizić, K. (2007): Das geheime Leben der Sprachen. Gesprochene und verschwiegene Sprachen und ihr Einfluss auf den Spracherwerb in der Migration. Internationale Hochschulschriften, 465. Waxmann Münster.

DUDEN (2016). Bedeutungsübersicht zu dem unregelmäßigen Verb bestehen, http://www.duden.de/rechtschreibung/bestehen [04.09.2016].

Cummins, J. (2000). Language, Power an Pedagogy. Multilingual Matters Clevedon.

Derrida, J. (1972). Die Schrift und die Differenz. Suhrkamp Frankfurt.

Dirim, İ. & Döll, M. (2011). Sprachstandsdiagnose. Erziehung & Unterricht, 1-2, S. 56-64.

Ehlich, K. et al. (2005). Anforderungen an Verfahren der regelmäßigen Sprachstandsfeststellung als Grundlage für die frühe und individuelle Förderung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Bundesministerium für Bildung und Forschung Berlin u.a.

Ehlich, K. & Bredel, U. & Reich, H. H. (2008). Sprachaneignung – Prozesse und Modelle. BMBF: Referenzrahmen zur altersspezifischen Sprachaneignung. Bildungsforschung Band 29/I. BMBF Bonn/Berlin, https://www.bmbf.de/pub/Bildungsforschung_Band_29_1.pdf [01.09.2016].

Europarat (Hg.) (2001).Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen,http://www.goethe.de/z/50/commeuro/5020302.htm [15.10.2016].

Glaboniat, M. & Müller, M. & Rusch, P. & Schmitz, H. & Wertenschlag, L. (2005). Profile Deutsch A1-C2. Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen. Lernzielbestimmungen, Kannbeschreibungen, Kommunikative Mittel. Version 2.0. Langenscheidt Berlin.

Gogolin, I. (1994). Der monolinguale Habitus der multilingualen Schule. Waxmann Münster.

Gogolin, I. (2013). Mehrsprachigkeit und bildungssprachliche Fähigkeiten. Zur Einführung in das Buch ‚Herausforderung Bildungssprache – und wie man sie meistert‘. In: Gogolin, I. & Lange, I. & Michel, U. & Reich, H. (Hrsg.), . Waxmann Münster, S. 7-18.

Grießhaber, W. (2005). Sprachstandsdiagnose im Zweitspracherwerb: Funktional-pragmatische Fundierung der Profilanalyse, http://spzwww.uni-muenster.de/griesha/pub/tprofilanalyse-azm-05.pdf [01.10.2016].

Habermas, J. (1977). Umgangssprache, Wissenschaftssprache, Bildungssprache. In: MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT (Hrsg.): Jahrbuch 1977. Göttingen, S. 36-51.

Haberzettl, S. (2012). Progression im ungesteuerten Erwerb und im gesteuerten Erwerb. In: Ahrenholz, B. (Hrsg.), Kinder mit Migrationshintergrund - Spracherwerb und Fördermöglichkeit. Fillibach Freiburg, S. 203-220

Hufeisen, B. (2003). L1, L2, L3, L4, Lx - alle gleich? Linguistische, lernerinterne und lernerexterne Faktoren in Modellen zum multiplen Spracherwerb. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 8 (2/3), S. 97-109. http://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-08-2-3/beitrag/Hufeisen1.htm [15.10.2016].

Jeuk, S. (2015). Deutsch als Zweitsprache in der Schule. Kohlhammer Stuttgart.

Jeuk, S. (2009). Probleme der Sprachstandserhebung bei mehrsprachigen Kindern. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE), 29. Jg. H. 2, S. 141-156.

Marx, N. & Hufeisen, Britta (2010). Mehrsprachigkeitskonzepte. In: Fandrych, Ch. & Hufeisen, B. & Krumm, H.-J. & Riemer, C. (Hrsg.), Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. 2. neubearb. Auflage. de Gruyter Berlin/New York, S. 825-831.

Mecheril, P. (2005). Jenseits von Affirmation und Transformation. Überlegungen zu einer Pädagogik der Anderen. In: Gogolin I, Helmchen J, Lutz H, Schmidt G (Hrsg.), Pluralismus unausweichlich? Blickwechsel zwischen Vergleichender und Interkultureller Pädagogik. Waxmann Münster, S. 129–143.

MŠMT (online): Katalogy požadavků - Německý jazyk (Aufgabenkataloge Matura - Deutsch), http://www.novamaturita.cz/katalogy-pozadavku-1404033138.html [15.10.2016].

NBB: Bruneforth, M. & Herzog-Punzenberger, B. & Lassnigg, L. (Hrsg.) (2012). Nationaler Bildungsbericht Österreich: Indikatoren und Themen im Überblick. Leykam Graz, https://www.bifie.at/node/2020 [15.10.2016].

Reich, H. H. (2013). Durchgängige Sprachbildung. In: Gogolin, I. &

Lange, I. & Michel, Ute & Reich, H. H. (Hrsg.), Herausforderung Bildungssprache und wie man sie meistert. Waxmann Münster, S. 55-69.

Rösch, H. (Hg.) (2009). Deutsch als Zweitsprache. Sprachförderung - Grundlagen - Übungsideen - Kopiervorlagen. Schroedel Braunschweig.

Sertl, M. (2013). Zeit und Kriterium - Über soziale Selektion in der pädagogischen Leistungsbeurteilung, http://homepage.univie.ac.at/michael.sertl/ZeitundKriterium_hp.pdf [01.10.2016].

Sorger, B. & Káňa, T. & Janíková, V. & Reitbrecht, S. & Brychová, A. (Hrsg.) (2013). Schreiben in mehreren Sprachen. Deutsch nach Englisch: Mehrsprachigkeit und ihr Einfluss auf die Textkompetenz. Tribun EU Brno.

Stanat, P. (2009). Kultureller Hintergrund und Schulleistungen – ein nicht zu bestimmender Zusammenhang? In: Melzer, W. & Tippelt, R. (Hrsg.), Kulturen der Bildung, Beiträge zum 21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Barbara Budrich Opladen,S. 53-70.

Tajmel, T. (2011). Sprachliche Lernziele des naturwissenschaftlichen Unterrichts,

https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/sprachliche_lernziele_tajmel.pdf [01.10.2016]

Veröffentlicht
2017-04-03