Mehrsprachigkeit und das Selbstkonzept

Was macht das Sprachenportrait mit dem Selbstkonzept von mehrsprachigen Schüler*innen?

Autor/innen

  • Marina Camber Pädagogische Hochschule NÖ
  • Rainer Hawlik Pädagogische Hochschule Wien

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.iS22.a1013

Abstract

Im Rahmen des Projekts Spracherwerb und Motorik im Verbund Nord-Ost wurde untersucht, inwiefern das Selbstkonzept von Kindern im Bereich Sprache und Motorik beeinflusst wird und welche Bedeutung dem sprachlichen/motorischen Selbstkonzept beigemessen werden kann. Das in diesem Beitrag resultierte Teilprojekt fokussierte dabei die Zweisprachenaneignung und Mehrsprachigkeit im Zusammenhang mit dem Selbstkonzept von Schüler*innen. Eine Fragebogenuntersuchung unter Studierenden der Pädagogischen Hochschulen Wien und Niederösterreich zur Fremdeinschätzung von mehrsprachigen Schüler*innen wurde durchgeführt. Dabei wurde der Einsatz des sprachbiografischen Zugangs mittels Sprachenportraits zur Stärkung des Selbstkonzepts erfragt. Die Auswertung unter den Studierenden (N=360) ergab, dass Lernsettings mit Einsatz von Sprachenportraits mehrheitlich als positiv beeinflussende Methode für die Entwicklung des Selbstkonzepts wahrgenommen wurden.

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Veröffentlicht

2022-04-04

Ausgabe

Rubrik

Jahrestagung zur Forschung 2022