Hochschulische Planungsprozesse

Der Prozess der Lehrverteilung im Spannungsfeld von Handlung und Struktur

Autor/innen

  • Gerald Rabacher Pädagogische Hochschule Niederösterreich
  • Monika Schopper Pädagogische Hochschule Niederösterreich

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.i17.a1071

Abstract

Der Artikel beschäftigt sich mit Entwicklungsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten im Gefüge zukünftiger hochschulischer Planungsprozesse. Futures Literacy – nach Angaben der UNESCO eine bedeutende Kompetenz des 21. Jahrhunderts – spiegelt sich in organisationaler Hinsicht als Vorwegnahme von Strukturentwicklungen wider. Struktur schafft Rahmenbedingungen innerhalb derer gesellschaftliche Bedeutungsräume für professionelle Handlungsmöglichkeiten entstehen. Dazu liefert Giddens (1984, 1988) mit seiner Sozialtheorie und der darin thematisierten „Dualität von Handlung und Struktur“ die theoretische Grundlage. Professionelles Handeln von Lehrenden an Pädagogischen Hochschulen findet in besonderer Weise Ausdruck in lehrenden und forschenden Formaten. Ergänzend sind in diesem Kontext auch planerische, kooperative, administrative und evaluierende Handlungsfelder notwendig, damit befriedigende und erfolgreiche Begegnungen in Bezug auf selbst- und fremdgestellte Anforderungen möglich sind. Wo finden sich Lehrende von Hochschulen in einem Handlungs-Struktur-Geflecht? Was wird unter Strukturen im Zuge hochschulischer Planungsprozesse verstanden? Diese und andere Fragen begleiten Analyse, Prozess und Weiterentwicklung einer hochschulischen Lehrplanung.

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Veröffentlicht

2022-04-15

Ausgabe

Rubrik

Schul- und Hochschulentwicklung