Nützlichkeit und Anwendbarkeit eines Online-Datenerhebungs-Tools und einer Diversity Scorecard für Schulentwicklungsprozesse im Rahmen von Diversity Management in der Sekundarstufe I

Ein Beispiel für evaluative Schulentwicklungsforschung - konzipiert als Fallstudie mit Multiple Case Design.

  • Claudia Kaluza
  • Bernhard Schimek Pädagogische Hochschule Wien

Abstract

Beschrieben werden zentrale Elemente der Konzeption, Durchführung und der Ergebnisse eines Evaluationsforschungsprojekts als Fallstudie im Multiple Case Design hinsichtlich der Nützlichkeit und Anwendbarkeit des durch die Autor/innen entwickelten Diversity Management in Schulen Verfahrens (DiMiS-Verfahren). Das DiMiS-Verfahren stellt ein pädagogisches Tool (d.h. eine Reflexionshilfe für die pädagogische Auseinandersetzung mit Schüler/innen und im Lehrer/innen-Team) zur Unterstützung von Diversity-fokussierten Schulentwicklungsprozessen dar, bestehend aus einer Online-Datenerhebung und einer spezifisch konzipierten Diversity Scorecard. Es wird gezeigt, inwieweit ein partizipativer, qualitativer Forschungsansatz in beständiger Rückkoppelung mit schulischer Praxis im Sinne formativer Evaluation einen qualitätssichernden Beitrag in der Konzeption und Erprobung von pädagogischen Tools zur Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen darstellt. Die in diesem Artikel dargestellten Forschungsergebnisse sind bisher unveröffentlicht und entstammen einer 2014 der Fakultät für Schulentwicklungsforschung an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt vorgelegten Dissertation „Diversity Management in Schulen“.

Autor/innen-Biografie

Bernhard Schimek, Pädagogische Hochschule Wien
Hochschullehrperson mit Forschungsschwerpunkt Diversität, Inklusion und BildungsgerechtigkeitInstitutsleiter des Instituts für HochschulmanagementStellv. Vorsitzender des Hochschulkollegiums der Pädagogischen Hochschule Wien
Veröffentlicht
2017-04-15
Rubrik
Schul- und Hochschulentwicklung