Schulentwicklung in hochgradig effektiven „Brennpunktschulen“ in England

Kontinuierliche Verbesserung durch evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung und (kollegiale) Hospitationen

Autor/innen

  • Roland Bernhard KPH Wien/Krems

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.iS22.a1038

Abstract

Im Rahmen des vom österreichischen Wissenschaftsfond finanzierten Projektes „School Quality and Teacher Education“ wurden 22 Führungskräfte in 11 verschiedenen hocheffektiven Turn-Around-„Brennpunktschulen“ in London und den englischen „Social Mobility and Opportunity Areas“ zu ihren Zugängen zu Schulentwicklung  interviewt. In diesem Beitrag werden erste explorative Einsichten aus den Interviewdaten vorgestellt. Es zeigt sich, dass die interviewten Führungskräfte ihre Schulen als „professionelle Lerngemeinschaften“ verstehen, in denen ein großer Aufwand für die kontinuierliche Verbesserung der Lehrkräfte betrieben wird. Dabei wird ein starker Fokus auf evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung durch (kollegiale) Hospitationen gelegt. Viele der besuchten Schulen erscheinen in den Interviews als „forschungsengagierte Schulen“, die sich stark mit Forschung beschäftigen und Entscheidungen auf bildungswissenschaftliche Publikationen oder auf selbst durchgeführte Projekte in der Schule basieren. Die Ergebnisse werden im einem letzten Teil des Beitrags auf den österreichischen Kontext bezogen.

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Veröffentlicht

2022-04-04

Ausgabe

Rubrik

Jahrestagung zur Forschung 2022