Über den Zusammenhang von Wissen und Anwendung kompetenzorientierter Leistungsfeststellungs- und Leistungsbeurteilungsformate

Eine Erhebung an niederösterreichischen Berufsschulen

Autor/innen

  • Franz Erhard PH NÖ
  • Elena Lehmann PH NÖ

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2021.i16.a995

Abstract

Dieser Artikel stellt die Ergebnisse einer empirisch-quantitativen Untersuchung zu kompetenzorientierter Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung an niederösterreichischen Berufsschulen vor. Dabei baut der Fragebogen, der dieser Datensammlung zugrunde liegt, im Sinne einer sequentiellen Nachschau, auf den Ergebnissen einer vorangegangenen qualitativen Erhebung auf (Lehmann & Erhard, 2020). Durch einen weiteren Abgleich der Ergebnisse beider Datensammlungen soll der bisher gewonnenen Erkenntnislage im Abschnitt Diskussion und Ausblick mehr Aussagekraft verliehen werden.

Im Zuge der zuvor durchgeführten qualitativen Untersuchung verdichtete sich die Annahme, dass die aktuell angewendeten Prüfungsformate und Beurteilungsinstrumente, die Implementierung kompetenzorientierter Unterrichtsentwicklung, wie sie seit 2012 auch an niederösterreichischen Berufsschulen eingeführt wurde, unzureichend widerspiegeln (ebd., S.10).

Nach Auswertung der quantitativen Fragebogenerhebung konnte eine teils eingeschränkte Umsetzung von vorhandenem Wissen um kompetenzorientierte Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung, bestätigt werden. Somit kann angenommen werden, dass der tatsächliche Handlungsspielraum, wie ihn die Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) in Bezug auf Kompetenzorientierung vorsieht, nicht in seinem vollen Umfang ausgeschöpft wird.

Downloads

Veröffentlicht

2021-10-15

Ausgabe

Rubrik

Pädagogisch-praktische Studien und Reflexionen zur schulischen Praxis