Kompetenzen, Motivation und Selbstwahrnehmung der Waldorfschüler/innen im Vergleich

  • Christina Wallner-Paschon

Abstract

Wie bereits in den vorangegangenen Erhebungen nahmen die österreichischen Waldorfschulen auch an PISA 2015 teil. Im Rahmen einer nationalen Zusatzerhebung wurden die 15-/16-Jährigen der österreichischen Waldorfschulen seit dem Beginn von PISA im Jahr 2000 alle drei Jahre mit den PISA-Instrumenten und den bei PISA üblichen standardisierten Verfahren getestet. An der Untersuchung beteiligen sich immer alle österreichischen Waldorfschulen mit Schülerinnen und Schülern des Zieljahrgangs. Im Gegensatz zur regulären PISA-Stichprobe handelt es sich bei den Waldorfschulen um eine Vollerhebung mit ähnlich guten Teilnahmequoten. Darüber hinaus gibt es nach wie vor kaum empirische Daten zu Schülermerkmalen und -kompetenzen. Die wenigen Untersuchungen beschränken sich vor allem auf retrospektive Befragungen ehemaliger Waldorfschüler/innen und/oder weisen geringe Rücklaufquoten auf. Im Gegensatz dazu sind die im Rahmen von PISA erhobenen Daten empirische und repräsentative Daten sowohl im Hinblick auf den aktuellen Leistungsstand in den drei wichtigen Kompetenzbereichen als auch im Hinblick auf die Hintergrundmerkmale der Waldorfschüler/innen.
Veröffentlicht
2018-04-14
Rubrik
Fachwissenschaften