Förderung der Leseflüssigkeit durch stufenspezifisch entwickelte Texte in einer 2. Klasse Volksschule

Zum Matthäuseffekt bei Leseinterventionsprogrammen

Autor/innen

  • Karin Simoner Volksschule Petzenkirchen

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird versucht die Leseflüssigkeit der Schülerinnen und Schüler in einer 2. Klasse Volksschule mit Hilfe eines Leseförderprogramms zu steigern.

Den lesetheoretischen Hintergrund bilden das Modell des Lesens von Rosebrock und Nix, sowie eine kognitionspsychologische Perspektive.

Mit stufenspezifisch entwickelten Texten soll die Wirkung des Hörlesens unter Einbeziehung des Tandem-Lautlesens überprüft werden. Des Weiteren soll die positive Auswirkung auf das sinnerfassende Lesen durch die Verbesserung der Leseflüssigkeit identifiziert werden.

Es wurde ein vorexperimentelles Design durchgeführt. Mit einem standardisierten Instrument wurde zu vier Messzeitpunkten die Wirksamkeit der Intervention überprüft.

Es konnten nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich stark von der Intervention profitieren. Durch den stärkeren Lernzuwachs der leistungsstärkeren Kinder wurde die Heterogenität bezüglich der Leseflüssigkeit in der Klasse noch vergrößert. 

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Veröffentlicht

2021-04-15

Ausgabe

Rubrik

Pädagogisch-praktische Studien und Reflexionen zur schulischen Praxis