Biologische Kenntnisse in Hinblick auf Artenvielfalt und Biodiversität im Sachunterricht der Primarstufe

Autor/innen

  • Kerstin Steindl-Kuscher Pädagogische Hochschule Niederösterreich
  • Wilma Schabauer Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Abstract

Der Unterrichtsgegenstand Sachunterricht ist in folgende Erfahrungs- und Lernbereiche gegliedert: Gemeinschaft, Natur, Raum, Zeit, Wirtschaft und Technik. Die Naturwissenschaften finden sich innerhalb dieser sechs Teilbereiche wieder, welche sowohl im Lehrplan als auch in den Pilot-Kompetenzraster verankert sind (bmbwf 2015, S.80ff); (Wohlhahrt et al. 2015, S.19f), die thematische Schwerpunktsetzung obliegt der Lehrperson selbst. „Die ausgefeilteste Unterrichtsmethode nutzt nichts, wenn es an Sach- und Fachkompetenz fehlt. Damit ist die Beherrschung der zu vermittelnden Lehrinhalte, sowohl in ihrem wissenschaftlichen Gehalt als auch in ihrer didaktischen Strukturierbarkeit gemeint“ (Helmke 2012, S. 111). Es es daher von besonderer Relevanz, den Studierenden der pädagogischen Hochschulen den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Zugang zu den Naturwissenschaften im Rahmen der Primarstufenausbildung zu vermitteln, ihr Interesse diesbezüglich zu stärken und zu fördern, damit die Naturwissenschaften im Sachunterricht der Volksschulen zunehmend an Stellenwert gewinnen.

In dieser ersten Studie gilt es zu klären, wie die vorgefundenen Kenntnisse hinsichtlich Artenkenntnis und Biodiversität der Studierenden im Bereich Biologie in der Studieneingangsphase beschaffen sind, da diese einen Themenschwerpunkt im Curriculum der Primarstufe darstellen. Studierende erfahren in ihrer Schulzeit zwar eine naturwissenschaftliche Sozialisation, jedoch keine kontinuierliche Bildung in diesem Bereich, da diese in den von ihnen besuchten Schulformen vielfach nicht vorgesehen ist.

Veröffentlicht

2020-10-14 — aktualisiert am 2020-10-14

Ausgabe

Rubrik

Fachwissenschaften

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