Der gute Tag für junge Lehrerinnen und Lehrer an der Pflichtschule

Eine qualitative und quantitative Studie

  • Martina Schramel NMS Pöggstall, Schulstraße 3, 3650 Pöggstall.

Abstract

Die Arbeit hat das Ziel verfolgt, aus narrativen Interviews Kategorien zu filtern, die in einem quantitativen Forschungsdesign in Form eines Fragebogens Anwendung finden, um die Frage nach dem guten Tag für eine junge Lehrerin bzw. für einen jungen Lehrer in der Pflichtschule zu erkunden. Als Grundlage für den Sachverhalt werden Studien von Dan C. Lortie herangezogen, welche sich mit dem guten Tag sowohl als subjektives als auch von der Umwelt abhängiges Phänomen der Lehrperson beschäftigen. Die theoretische Basis bildet das Bedürfnismodell nach Maslow. Nach dem Prinzip eines qualitativ empirischen Forschungsdesigns sind Daten mittels narrativer Interviews erhoben und unter den Gesichtspunkten der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet worden, um infolgedessen eine Kategorienbildung herbeizuführen. Um eine größere Aussagekraft der Arbeit herzustellen, sind in einem zweiten Schritt diese aus der qualitativen Inhaltsanalyse entdeckten Kategorien für einen quantitativen Fragebogen heranzogen worden, der sich an alle Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in Niederösterreich gewandt hat. Der Erkenntnisgewinn ist eine generelle Übereinstimmung des Literaturstudiums mit der empirischen Untersuchung, welche zeigt, dass die Kriterien für die Definition eines guten Tages sowohl für Lehrerinnen und Lehrer jeglichen Dienstalters als auch für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger von der Person selbst und auch von extrinsischen Faktoren abhängig sind.
Veröffentlicht
2019-06-24
Rubrik
Proceedings-Artikel