Das historische Mentoring ab 1700; Der Hofmeister im Focus eines Mentors

Beitrag zur Internationalen Woche 2019 der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich

  • Gustav Bergmeier Die Graphische, Leyserstraße 6, 1140 Wien.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit1 wurden relevante offene Fragen zur Geschichte von Mentoren und Hofmeister sowie dem Begriff Mentor erarbeitet. Zur Erforschung wurde eine Hermeneutische Forschungsmethode gewählte und durch Inhaltsanalysen von historischen Texten zwischen etwa 1700 und 1830 umgesetzt. Die wissenschaftliche Methodik dieser Arbeit stützt sich auf die Untersuchung und Analyse zugänglich gemachter Bücher und Briefe, sowie die Überprüfung der Inhalte an ausgewählten Fallbeispielen von damaligen Hofmeistern und Mentoren. Dabei wurden auch die Gemeinsamkeiten beziehungsweise Unterschiede von katholischen und evangelischen Hofmeistern der damaligen Zeit berücksichtigt. Die Haupt-Quellen aus der Literatur über die historischen Mentoren und Hofmeister standen in deutscher und französischer Sprache zur Verfügung und liegen in kopierter oder digitaler Buchform vor. Im Fokus dieser Arbeit standen François de Fénelon und Louis Antoine Caraccioli sowie deren verwendeter Begriff eines Mentors. Weiters wurde der Zusammenhang eines Mentors zum Hofmeister und deren gemeinsame Bedeutung als Fürsten- und Prinzenausbilder hergestellt.
Veröffentlicht
2019-06-24
Rubrik
Proceedings-Artikel