Förderung nachhaltiger Lebensstile mittels wertebezogener Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens durch Online-Lehre

Autor/innen

  • Norbert Hopf Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
  • Lara Paschold Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP)

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.iS22.a1057

Abstract

Die Suffizienzstrategie, als eine Möglichkeit nachhaltigen Handelns, verweist auf den positiven Zusammenhang zwischen Selbstbestimmung und subjektivem Wohlbefinden. Wegen der darüber hinaus vorhandenen Bedeutung der Selbstbestimmung für Bildungsprozesse und dem pandemiebedingten Wechsel von Präsenz- zur Online-Lehre, wird in der hier vorgestellten Studie erstmals empirisch untersucht, ob und wie sich nachhaltige Lebensstile mittels einer wertebezogenen Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens durch Online-Lehre fördern lassen. Hierzu wurden im Zeitraum von Juni bis Juli 2021 98 Studierende der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) mit einem Online- Fragebogen (in Kombination mit einem standardisierten Wertefragebogen) schriftlich befragt. Die Analyse der ausgewerteten Daten zeigte, dass die pandemiebedingte Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre – bei den sicherheitsorientierten Studierenden – einen Beitrag zur Verbesserung ihres subjektiven Wohlbefindens leisten konnte. Argumentativ konnte daraus auch ein damit einhergehendes nachhaltigeres Verhalten abgeleitet werden. Allerdings bleibt dieser Zusammenhang eine Forschungslücke, die über eine hypothesenprüfende Studie zu schließen ist.

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Veröffentlicht

2022-04-04

Ausgabe

Rubrik

Jahrestagung zur Forschung 2022

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