Distance Learning an steirischen Mittelschulen in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2021.i16.a988

Abstract

Die COVID-19-Krise führte im März 2020 zur Schließung des gesamten österreichischen Schulbetriebs, was zur Folge hatte, dass Präsenzunterricht durch Distance Learning ersetzt werden musste. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer Master-Thesis vor, die das Ziel verfolgte, die technische und organisatorische Umsetzung von Distance Learning während der COVID-19-Krise an den steirischen Mittelschulen im Sommersemester 2019/20 zu untersuchen. An der schriftlichen Befragung nahmen 69 steirische Mittelschulleitungen teil. Der Beitrag beschreibt die schulischen Anordnungen, die Implementierung der Schulinitiativen und das Arrangement der Tools für Lern- und Lehrszenarien. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass mehr als die Hälfte der steirischen Mittelschulen im Beobachtungszeitraum im Distance Learning keinem extra dafür erstellten Konzept für dessen Durchführung folgten. Videokonferenzen wurden von vielen Schulleitungen angeordnet und E-Mails stellten das beliebteste Kommunikationsmittel dar. Online Lern- und Arbeitsplattformen wurden vermehrt eingesetzt, aber auch auf das Bereitstellen gedruckter Lernmaterialien wurde großer Wert gelegt.

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Veröffentlicht

2021-10-15

Ausgabe

Rubrik

Innovationen in Unterricht und Erziehung