Didaktisches Design für Distance Education

Anregungen für die Entwicklung von Konzepten bezogen auf digitale Lernarrangements

Autor/innen

  • Michaela Schinko Pädagogische Hochschule Oberösterreich

DOI:

https://doi.org/10.53349/resource.2022.i17.a1065

Abstract

Digitale Medien sowie Lehren und Lernen über Distanz (Distance Education) haben im Bildungsbereich nicht nur zunehmend an Bedeutung gewonnen, sondern sind spätestens seit der Covid-19 Pandemie ein das Schulsystem aufrechterhaltender Faktor geworden (Tengler, Schrammel, Brandhofer & Sabitzer, 2020, S. 195f). Als Gelingensbedingung für erfolgreiche Distance Education sind Faktoren wie die technische Infrastruktur, Vorkenntnisse, Planung, Zeit und didaktische Organisation zu berücksichtigen (Kerres, 2018; Niedermeier & Mandl, 2015; Kristöfl, Sandtner & Jandl, 2006). Zudem benötigt es didaktische Designs, in deren Planung die Nutzung digitaler Medien für den Unterricht berücksichtigt wird. Es reicht nicht, digitale Medien als reine Add-on in Unterrichtskonzepte einzufügen (Kerres, 2018, S. 423).

Dem zugrunde liegend widmet sich vorliegender Beitrag den Fragestellungen, wie durch die Implementierung digitaler Medien in didaktische Designs die Vorteile von Distance Education genutzt werden können und wie Lernarrangements aufbereitet werden könnten, um das Potenzial digitaler Medien im Unterricht bestmöglich nutzen zu können. Hierfür werden die Strukturen eines didaktischen Designs beschrieben und Anregungen für digitale Lernarrangements in der Struktur eines didaktisch-methodischen Entwicklungskreislaufes exemplarisch dargestellt sowie die Bedeutung der Evaluierung mediengestützten Lernens erläutert. Das Konzept wird am Beispiel Blended Learning vorgestellte und kann als Anregung für die Planung von Lernarrangements betrachtet werden.

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Veröffentlicht

2022-04-15

Ausgabe

Rubrik

Fachdidaktik